Zahl der Arbeitslosen geht weiter zurückZahl der Arbeitslosen geht weiter zurück

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland geht weiter zurück. Im Februar waren 2,373 Millionen Menschen arbeitslos gemeldet und damit 173.000 weniger als vor einem Jahr, teilte die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Freitag in Nürnberg mit. Gegenüber dem Vormonat Januar sank die Arbeitslosenzahl um 33.000. Die Arbeitslosenquote blieb dabei unverändert bei aktuell 5,3 Prozent. 

"Die Arbeitslosigkeit ist zurückgegangen, die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung bleibt auf Wachstumskurs und die Nachfrage der Betriebe nach neuen Mitarbeitern auf einem sehr hohen Niveau. Der Arbeitsmarkt bleibt damit robust gegenüber der konjunkturellen Abschwächung", sagte BA-Chef Detlef Scheele. Die Unterbeschäftigung, die auch Personen in entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen und in kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit berücksichtigt, sank saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat um 12.000 Menschen. Insgesamt lag die Unterbeschäftigung im Februar bei 3,314 Millionen Personen. Das waren 199.000 weniger als vor einem Jahr. Die Nachfrage nach Arbeitskräften bleibt anhaltend hoch. Im Februar waren 784.000 Arbeitsstellen bei der BA gemeldet, 20.000 mehr als vor einem Jahr. Saisonbereinigt erhöhte sich der Bestand der bei der BA gemeldeten Arbeitsstellen leicht um 1.000 Stellen.

Die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden der Erwerbstätigen in Deutschland ist im vergangenen Jahr mit 61,1 Milliarden Stunden erstmals wieder über das Niveau von 1991 angestiegen. Allerdings hat sich die Verteilung des Arbeitsvolumens auf die Arbeitnehmer in dieser Zeit stark verändert: Während Vollzeitbeschäftigte 2018 deutlich weniger zum Arbeitsvolumen beitrugen als 17 Jahre zuvor, stieg der Anteil der Teilzeitbeschäftigten stark an. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion hervor, über welche die "Rheinische Post" (Montagsausgabe) berichtet. 

Demnach nahm das Arbeitsvolumen von Vollzeitbeschäftigten 2018 gegenüber 1991 um 14,3 Prozent ab, während die geleistete Arbeitszeit der Teilzeitbeschäftigten um 170 Prozentpunkte in die Höhe ging. Vollzeitbeschäftigte hatten am gesamten Arbeitsvolumen 2018 nur noch einen Anteil von 78 Prozent, Teilzeitbeschäftigte von 22 Prozent. "Der viel gepriesene Zuwachs der Beschäftigtenzahlen ist vor allen Dingen auf eine Umverteilung von Vollzeit zu Teilzeit zurückzuführen. Oft erfolgt Teilzeitarbeit aber unfreiwillig und ist nicht existenzsichernd", sagte die Linken-Politikerin Susanne Ferschl. Die Gefahr von Altersarmut sei groß, da Teilzeitbeschäftigte deutlich weniger Beiträge in die Kassen der Sozialversicherungen zahlen.

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